Neue GNV Aurora auf der Strecke Genua - Palermo
© GNV and GSI
Ab April nimmt die neue GNV Aurora den Betrieb auf der Strecke Genua–Palermo auf. Ausgestattet mit Cold-Ironing-Technologie zur Reduzierung von Emissionen im Hafen markiert sie zugleich den Abschluss der ersten Phase des Flottenerneuerungsplans des Unternehmens. Ab Ende 2027 sollen vier weitere LNG-betriebene Neubauten folgen.
Ausgeliefert wurde die neue GNV Aurora in der Werft Guangzhou Shipyard International (GSI) in China. Es ist das zweite LNG-betriebene Schiff der Flotte und zugleich das letzte der ersten Serie von vier hochmodernen Neubauten, die bei der chinesischen Werft in Auftrag gegeben wurden. Das Schiff wird in Kürze Kurs aufs Mittelmeer nehmen und nach Abschluss der letzten Ausrüstungsarbeiten Anfang April den regulären Betrieb aufnehmen - im Inlandsverkehr, auf der Strecke Genua - Palermo mit täglicher Frequenz.
Mit einer Bruttoraumzahl von etwa 53.000 Tonnen, einer Länge von 218 Metern, einer Breite von 29,60 Metern sowie einer maximalen Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten bietet die GNV Aurora Platz für über 1.700 Passagiere in 426 Kabinen und kann bis zu 2.780 Laufmeter Fracht befördern.
Mit der GNV Aurora stellt GNV erstmals eine neue Lackierung vor: Ein grünes Blatt symbolisiert den in den vergangenen Jahren konsequent verfolgten Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit, unterstrichen durch die Aufnahme LNG-betriebener Schiffe in die Flotte. Der stilisierte Stromanschluss verweist auf das sogenannte Cold Ironing, eine Technologie zur Reduzierung von Emissionen während der Liegezeiten im Hafen.
Wie ihr Schwesterschiff, die GNV Virgo, erfüllt auch die GNV Aurora hohe Umweltstandards und ermöglicht im Vergleich zu Schiffen der vorherigen Generation eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um bis zu 50 Prozent pro transportierter Ladung. Darüber hinaus trägt das Schiff zur weiteren Senkung der Umweltbelastung des Betriebs bei und stärkt das Streckennetz des Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf ein effizienteres Management saisonaler Spitzenlasten.


